Fahrtraining im TCS Sicherheitszentrum Stockental

Barbara, Renate, Martin und ich trafen uns um 06.30 Uhr im Grauholz. Es ging auf der Autobahn bis Thun, dann der Hauptstrasse nach Amsoldingen bis ins Stockental. Dort angekommen, empfing uns eine Sekretärin und wollte gleich eine Unterschrift von jedem als Bestätigung wer am Kurs teilgenommen hatte.

Pünktlich um 07.30 Uhr kam der Kursleiter und holte uns vom Kaffee weg in die Theorie. Der Kursleiter sagte uns, was wir den ganzen Tag hier machen und fragte, was jeder von uns für ein Ziel hat.

Nun ging es auf die Trial-Maschinen, um das Gleichgewicht und die Sinne zu schärfen. Wir waren jetzt abwechslungsweise mit dem Trial-Töff unterwegs. Einen kleinen Parcours mussten wir abfahren um nun das vorher geübte Gleichgewicht unter Beweis zu stellen. Jetzt ging es auf den eigenen Töff weiter. Eine ähnliche Übung wie mit den Trials, nämlich Gleichgewicht und Blicktechnik üben und eine Runde fahren zum Abkühlen des Motors und des Fahrers.

Und weiter mit der nächsten Übung: Bremsen, Blick nach vorne, nicht zu schnell anfangen... ca. 50 km/h, jaja ich kam mit 65 und es hat auch funktioniert. Dann mal so bremsen, dass das ABS nicht regelt. Ist schwer gewesen, den Druckpunkt zu halten, ohne dass das ABS zu regulieren anfängt. So nach ca. 5mal probieren hat es bei mir geklappt. Noch einmal mit ABS und höherer Geschwindigkeit – hoppla! – da wird der Bremsweg unendlich LANG.

So nun aber etwas in den Magen! Es hat von allem genug. Salat, warmes Essen und Dessert-Buffet.

Nach dem wir uns satt gegessen haben, geht es in die kurze Theorie zur Blicktechnik und Linienwahl, dann wieder auf die Töffs. Als Erstes einige Runden fahren mit Auflockerungsübungen, auf dem Sitz knieen, in den Rasten stehen ohne die Hände am Lenker zu haben.

So jetzt das Theoretische ins Praktische umsetzen! Dort, wo ich hinsehe, fahre ich auch hin. Also nicht auf den Poller, sonder daneben schauen und auch vorbeifahren. Zum Schluss einige Runden, in welchen der Instruktor uns entgegen kommt oder in einer Kurve an der Mittellinie steht und jedem ins Gesicht schaut wegen der Blicktechnik: wir sollen ihn ignorieren, aber ihn nicht umfahren – eben wie vorher geübt, nebendurch schauen und dann vorbeifahren, dabei eine Linie halten und nicht in der Kurve eine Schlangenlinie machen, weil er dort steht – er würde schon Platz machen, wenn nötig. Jetzt noch die Abschluss-Besprechung: Jeder hat etwas gelernt und der Instruktor war zufrieden, dass es keinen Unfall gab.

So jetzt gilt für mich, einiges aus dem Kurs in meinem Fahrstil auch umzusetzen.

Eine unfallfreie Saison allen!

Stephan

#Fahrtraining

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