Die Weekend-Tour von heiss bis nass – einschliesslich 4 PS :-)

Um 8.17 Uhrfuhren am Samstag acht Töffs und neun MCZler von Hindelbank aus in Richtung Dietfurt ab. Der Weg führte uns über Oberburg, Affoltern, Huttwil, Sursee Beromünster und Tann zum ersten Kaffeehalt. Der war auch bei rund 28 Grad fällig. Im Restaurant Chomle stärkten wir uns mit Kaffee, Mineral und Nussgipfel – oder waren es doch vielleicht Mandelgipfel? Tja, wer weiss was es war? Gut gestärkt ging’s weiter Richtung Sempach, Hochdorf, Cham und Sihlbrugg über den Hirzel nach Horgen. Die Temperatur stiegimmer weiter und weiter, mittlerweile waren es gute 33 Grad. Zum Glück durften wir mit unseren Maschinen an allen Autos vorbei nach vorne fahren und zuerst auf die Fähre. Auf dem Schiff waren sehr angenehme Temperaturendank des Fahrtwindes, aber leider war die Fahrt zu schnell vorbei und wir mussten uns beeilen, um vom Schiff zu kommen. Die Fahrt ging weiter durch Meilen über den Pfannenstil nach Wetzikon und Uster. Mittlerweile war es schon Mittag, unsere Mägen machten sich bemerkbar und der Durst wurde auch immer stärker. In Esslingen, im Restaurante Stazione, sassen wir in der Gartenwirtschaft und studierten die Karte. Der Kellner wollte ein ganz Lieber sein und uns ein Cüppli spendieren, doch die meisten haben dankend abgelehnt (Alc!) Das Mittagessen war sensationell und sehr empfehlenswert. Gut gestärkt und mit genügender Flüssigkeit intus fuhren wir weiter in Richtung Gossau, Pfäffikon, Russikon, Rikon, Turbenthal und über Steg auf die Hulftegg. Da gab’s eine Trinkpause, denn die Temperaturen waren immer noch über 30 Grad (schwitz schwitz). Nach der Pause führte uns Dani über kleine Nebenstrassen durch wunderbar ländliches Gebiet zu unserem Ziel Dietfurt. Kaum waren die Töffs in der Garage abgestellt, wurde auch schon das erste Bier bestellt. Das erste Bier warschon auf dem Weg nach unten in der Speiseröhre verdunstet und somit musste ein zweites her! Frisch geduscht und wieder einigermassen fit trafen wir uns in der Gartenbeiz wo dann auch Barbara und Michel zu uns gestossen sind, um mit uns einen gemütlichen Abend zu verbringen. Am nächsten Morgen beim Frühstück sprachen wir über die Route nach Hause, denn der Wetterbericht sagte nichts Gutes voraus – aber wir sind ja keine Pessimisten und glauben nicht alles. Also los geht’s. Unser Präsi führt uns über den Ricken nach Ziegelbrücke zum Klausenpass. Am Vortag war der Klausen wegen Erdrutschen noch gesperrt. Als wir hinter dem Postauto gegen die Passhöhe fuhren, bekamen wir fast eine Staublunge. Nach dem obligaten Gipfelkaffee sahen wir die Bescherung, als die Sonne die Mopeds so richtig ausleuchtete, alles war mit einer grauen Staubschicht überzogen! Nach der Pause ging’s weiter nach Altdorf. In Wassen zweigten wir zum Sustenpass ab und waren immer noch ohne den vorhergesagten Regen. Den Schnellfahrern wurde nun der wohlverdiente Auslauf gegönnt und der nächste Treffpunkt auf der Passhöhe festgelegt. Oben angekommen war esschon sehr frisch aber immer noch ohne Regen. Wir gönnten uns also eine Mittagspause. Dann kam erneut die Diskussion auf, wie fahren wir weiter? Der Entschluss war, auf der Autobahn bis Thun und dann in Richtung Schallenbergzu fahren, aber nicht drüber sondern vorher weg nach Röthenbach. Aber da haben wir wohl die Rechnung ohne unseren Tour-Guide gemacht – denn der wollte partout drüber, haben wir uns missverstanden? Daniel, Jolanda, Cony und Beat wollten unbedingt noch über den Berg und Stephan, Tobias, Martin, Urs und ich warteten an der Verzweigung Röthenbach, dass die vier wieder zurückkommen. Aber sie kamen nicht. Plötzlich kam, wie aus heiterem Himmel, ein riesiger Platzregen, wir stellten unsere Maschinen unter ein Dach und flüchteten in die nächste Beiz. Nach einer Viertelstunde kam dann Beat klatschnass uns suchen. Die vier Töffler waren über den Schallenberg gefahren und warten bei der Schreinerei am Ortseingang von Eggiwil auf uns. Also zahlten wir schnell und fuhren zu besagter Schreinerei, wo wir uns von den drei Bernern verabschiedeten. Der verbleibende Rest blieb noch bis Burgdorf zusammen. Es waren ganz tolle zwei Tage und wir danken Daniel für die super Tour!

Renate


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